AI Overviews – GEO in der Praxis

Willst du, dass AI Overviews deine Seite zitiert?

Wir prüfen deine wichtigsten Seiten auf Zitier-Potenzial, bauen eine klare GEO-Struktur und zeigen dir, welche Inhalte als nächstes Sinn machen – damit aus Sichtbarkeit Anfragen werden.

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Du rankst brav. Platz 3, Platz 5, vielleicht sogar Platz 1. Und trotzdem fühlt es sich manchmal so an, als würde Google dir die Show klauen – weil oben ein fettes KI-Snippet sitzt, das die Antwort gleich selbst liefert.

Willkommen in der neuen Realität: Sichtbarkeit ist nicht mehr nur „gefunden werden“, sondern „als Quelle genannt werden“. Genau hier kommt GEO (Generative Engine Optimization) ins Spiel.

In diesem How-To zeig ich dir, wie du deine Inhalte so aufbaust, dass AI Overviews (Google) und Copilot (Microsoft/Bing) sie leichter als Quelle verwenden – ohne dass du dabei dein ganzes Know-how verschenkst.

Was AI Overviews sind

und warum sie anders ticken

Google beschreibt AI Overviews als Feature, das Nutzer*innen hilft, den Kern komplexer Fragen schneller zu verstehen – inklusive Links zu unterstützenden Webseiten. Dabei kann Google mehrere verwandte Suchanfragen im Hintergrund ausspielen („query fan-out“), um passende Quellen zu finden.

Wichtig (und angenehm ehrlich): Google sagt auch, dass keine speziellen Extra-Tricks nötig sind, um in AI Overviews aufzutauchen – gute SEO-Basics bleiben relevant.
Heißt aber nicht, dass du es dem System nicht leichter machen kannst. Kannst du. Und genau das machen wir jetzt.

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Und Copilot?

Der arbeitet auch mit Quellen, nur anders verpackt
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Microsoft baut Copilot immer stärker Richtung AI-Search aus – inklusive Zitationen zu Publisher-Quellen direkt in den Antworten.
Copilot nutzt (je nach Produkt/Setting) Web Search, um Antworten mit Web-Inhalten zu stützen.

Für dich heißt das: Wenn deine Seite sauber strukturiert, verständlich und indexierbar ist, steigen deine Chancen, als Quelle aufzutauchen.

AI Overviews sind kein Zufall

Sie sind Struktur.

Wenn du nicht nur „auch irgendwo“ auftauchen willst, sondern als Quelle genannt werden möchtest, brauchst du ein Setup, das SEO und GEO zusammen denkt: Content-Cluster, Antwort-Kapseln, Entitäten, interne Verlinkung, sauberes Tracking – plus Umsetzung, die nach dir klingt.

Das GEO-Playbook

8 Schritte, die deine „Zitier-Chance“ deutlich erhöhen

1. Pack ganz oben eine „Antwort-Kapsel“ rein

KI-Systeme lieben Inhalte, die sofort liefern.

So geht’s:

  • Direkt nach der H1: 3–5 Sätze als klare, eigenständige Antwort auf die Hauptfrage.
  • Kein Story-Warm-up. Kein Werbetext. Erst die Antwort, dann die Erklärung.

Beispiel-Formel:

AI Overviews sind KI-Zusammenfassungen in Google, die bei passenden Suchanfragen eine kompakte Antwort inklusive Quellenlinks anzeigen. Wenn du dort als Quelle genannt wirst, gewinnst du Sichtbarkeit – auch wenn nicht jeder Klick direkt bei dir landet.

2. Schreib in Fragen und beantworte exakt diese Fragen

Wenn deine H2/H3 wie echte Nutzerfragen klingen, bist du schon sehr weit.

Statt: „Unsere Vorgehensweise“
Besser: „Wie kommt man in AI Overviews als Quelle?“

Dann lieferst du eine kurze Direktantwort und darunter Details + Beispiele.

Google sagt selbst: AI Overviews zeigen Links zu Quellen. Du musst also nicht alles oben rausballern, du musst nur so schreiben, dass man dich gerne zitiert.

3. Mach deine Inhalte „extrahierbar“

AI Overviews und Copilot bauen Antworten aus Bausteinen. Wenn dein Content nur Fließtext ist, wird’s zäh.

Nutze dafür:

  • Bulletpoints für Kriterien/Checklisten
  • Nummerierte Steps für Prozesse
  • Mini-Definitionen (1–2 Sätze)
  • Tabellen nur, wenn es wirklich ein Vergleich ist

Und: Google betont, dass Inhalte in Textform verfügbar sein sollten und strukturierte Daten zum sichtbaren Inhalt passen müssen.

4. Entitäten statt schwammiger Begriffe

GEO ist nicht „mehr Keywords“. GEO ist: klar benennen, was du meinst.

Beispiele:

  • „AI Overviews“ statt „KI-Ergebnisse“
  • „Bing / Copilot Web Search“ statt „Microsoft KI“
  • „Search Console Performance-Report“ statt „Google Daten“

Warum? Weil Systeme damit besser verknüpfen können, worum es wirklich geht.

5. Zeig Vertrauen – ohne Selbstbeweihräucherung

AI Overviews sollen „zuverlässig“ helfen. Quellen, die nach Bauchgefühl aussehen, verlieren.

Quick Wins auf jeder Content-Seite:

  • Autor*in oder Redaktion + Mini-Profil
  • Aktualisierungsdatum (wenn du pflegst)
  • Klare Unternehmensinfos & Kontaktmöglichkeiten
  • Belege dort, wo du Zahlen/Behauptungen bringst

Und wenn du KI-Tools nutzt: Qualität, Originalität und echter Mehrwert sind Pflicht. Google warnt vor „scaled content“, der nur Masse produziert.

6. Technik: indexierbar + snippet-fähig = Grundvoraussetzung

Google sagt es ziemlich klar: Damit du als Link in AI Features auftauchst, muss deine Seite indexiert sein und grundsätzlich für Snippets geeignet sein.

Kurz-Check:

  • noindex? (bitte nicht
  • robots.txt blockiert? (bitte nicht)
  • Canonicals korrekt?
  • Wichtiger Content nicht nur in Tabs/JS versteckt
  • Saubere interne Verlinkung (Google nennt das als Best Practice)
7. Structured Data: Ja – aber richtig

Nein, es gibt laut Google kein spezielles Schema „für AI Overviews“.
Aber: Strukturierte Daten helfen bei der Einordnung – solange sie exakt zum sichtbaren Text passen.

Pragmatisch:

  • Article/BlogPosting für Blogartikel
  • FAQ, wenn echte FAQs auf der Seite sind
  • Organization/LocalBusiness, wenn es passt (und sauber gepflegt ist)
8. Messen statt raten

Google schreibt, dass Impressions/Traffic aus AI Features in der Search Console Performance enthalten sind (kein eigener Report, aber Teil der Daten).

Praktischer Ablauf:

  • Ziel-Keywords definieren (z. B. rund um „AI Overviews“)
  • 1–2 Seiten als Pilot optimieren
  • 4 Wochen beobachten: Impressions, CTR, Conversions
  • Dann skalieren (aber sauber, nicht Copy-Paste)
Häufige Fragen zu AI Overviews & GEO
Wenn deine Inhalte indexierbar sind und Fragen wirklich beantworten, steigen die Chancen. Entscheidend sind klare Direktantworten, saubere Struktur und ein Thema, das du sichtbar „besitzt“.
KI-Systeme greifen gern auf Inhalte zurück, die schnell extrahierbar sind: kurze Definitionen, Checklisten, Schritte, konkrete Begriffe und eindeutige Aussagen statt Marketing-Nebel.
SEO ist die Basis. GEO setzt oben drauf: Du baust Inhalte so, dass sie nicht nur ranken, sondern als Quelle taugen – inhaltlich und strukturell.
Schema ersetzt keinen guten Text, kann aber helfen, Inhalte sauber einzuordnen. Wichtig: Nur auszeichnen, was wirklich auf der Seite steht.
Über Search-Daten, Sichtbarkeit deiner Themencluster und vor allem: Leads. Wenn du mehr qualifizierte Anfragen bekommst, ist die Richtung richtig.
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Bock auf AI Overviews-Sichtbarkeit,

die auch Anfragen bringt?

Dann lass uns deine wichtigsten Seiten gemeinsam checken: Wo fehlt die „Antwort-Kapsel“, wo sind die Themen zu breit, wo fehlt Struktur – und welche 3 Quick Wins bringen am schnellsten Wirkung.