In ChatGPT gefunden werden
So geht GEO für KMU
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Zwei Namen kamen zurück. Deiner war nicht dabei.
Irgendwann fragt es jeder einmal aus Neugier. Man tippt in ChatGPT, wen man in der eigenen Gegend für die eigene Branche empfehlen kann, und wartet.
Zwei Namen kommen zurück. Der eigene ist nicht dabei. Dafür der Kollege drei Ortschaften weiter, dessen Website ausschaut, als hätte sie seit der Eröffnung niemand mehr angegriffen.
Das tut kurz weh. Und es sagt weniger über deine Arbeit aus, als du in diesem Moment glaubst.
Wer die Landkarte zeichnet, hat gewechselt
Suchmaschinen waren immer schon eine Landkarte. Entweder du warst eingezeichnet oder eben nicht. Daran hat sich nichts geändert.
Neu ist, dass die Karte auf einmal jemand anders zeichnet. Und dass sie kürzer geworden ist.
Bei Google bekommst du zehn Ergebnisse, dazu Anzeigen und den Kartenausschnitt mit den Betrieben in der Nähe. Wer auf Platz sieben steht, wird seltener geklickt als der auf Platz eins, klar. Aber er steht wenigstens da. Man kann ihn finden, wenn man ein bisschen weiterscrollt.
Bei einer KI-Antwort gibt es kein Weiterscrollen. Da stehen zwei Betriebe, vielleicht drei. Und dann ist die Antwort fertig.
Wer nicht drinsteht, existiert für diesen Kunden nicht. Der weiß nicht einmal, dass es dich gibt. Das ist der unangenehme Teil: Du wirst nie erfahren, wie viele Anfragen so an dir vorbeigelaufen sind, weil sie gar nie bei dir angeklopft haben.
Warum ausgerechnet der Kollege mit der hässlichen Seite
Weil auf seiner Seite offenbar irgendwo brauchbar dasteht, was er macht.
Eine KI schaut sich deine Website nicht an wie ein Mensch. Sie sieht keine Farben, keine Fotos, kein Layout. Sie liest, was dort an Text steht, und versucht daraus Aussagen zu bauen, die sie weitergeben kann.
Wenn auf deiner Startseite steht „Seit Jahren Ihr verlässlicher Partner für Qualität in allen Bereichen“, dann hat sie nichts, womit sie arbeiten könnte. Das ist eine Sackgasse. Freundlich formuliert, aber inhaltlich leer.
Steht dort dagegen, dass du Einbauküchen aus Massivholz baust, im Raum Wiener Neustadt, ab rund 12.000 Euro netto, mit acht bis zehn Wochen Vorlauf, dann hat sie plötzlich vier Fakten. Die kann sie einem Menschen weiterreichen, der genau danach gesucht hat.
Man muss also nichts austricksen. Man muss aufhören, um den heißen Brei herumzureden. Für dieses Handwerk gibt es mittlerweile ein Kürzel, GEO, kurz für Generative Engine Optimization. Der Name klingt nach Konferenzbühne. Dahinter steckt vor allem die Bereitschaft, Tacheles zu reden.

Das Werkl dreht sich weiter, und du musst nicht hinterherlaufen
Jetzt kommt der Teil, wo die meisten kurz die Augen verdrehen. Verständlich. Vor zwei Jahren war Google das Thema, dann kamen KI-Antworten dazu, und wer weiß, was in achtzehn Monaten wieder anders ist.
Nur: Die Arbeit dahinter ändert sich viel langsamer als die Schlagzeilen.
Eine Seite, die klar sagt was sie anbietet, für wen und in welchem Rahmen, funktioniert bei Google. Und bei ChatGPT. Und bei dem, was als Nächstes kommt. Weil das Grundproblem immer dasselbe bleibt: Irgendjemand sucht etwas, und irgendetwas muss entscheiden, ob du die passende Antwort bist.
Der Wegweiser ändert sein Aussehen. Deine Hausnummer bleibt dieselbe.
Deshalb ist unsere ehrlichste Auskunft in solchen Gesprächen meistens die langweiligste: Du brauchst kein Extrapaket für jede neue Technologie, die durchs Dorf getrieben wird. Du brauchst eine Website, die Klartext redet. Alles andere ist Feinschliff.
Fünf Minuten, dann kennst du dich aus
Mach das gleich, es geht schneller als der Rest vom Beitrag.
Frag eine KI deiner Wahl nach einem Anbieter für genau das, was du verkaufst, in deiner Region. Nicht nach deinem Firmennamen. Und dann schau, wer genannt wird und wer nicht.
Danach frag nach: Was weißt du über meinen Betrieb? Da wird es interessant. Manchmal kommt gar nichts. Manchmal kommt etwas, das seit drei Jahren nicht mehr stimmt, weil es aus einem alten Branchenverzeichnis stammt. Beides ist ein Ergebnis, mit dem man arbeiten kann.
Und zuletzt: Öffne deine eigene Startseite und lies nur den Text. Blende die Bilder gedanklich aus. Steht dort, was du machst, für wen, wo und was es ungefähr kostet? Oder steht dort hauptsächlich, dass ihr euch freut, dass der Besucher da ist?
Wenn dir bei dieser Übung leicht flau wird: Damit bist du in guter Gesellschaft. Bei den allermeisten kleinen Betrieben in Österreich schaut es genau so aus. Und genau deshalb ist der Abstand zur Konkurrenz kleiner, als er sich gerade anfühlt. SICHTBAR wird auf diesem Feld momentan der, der als Erster aufhört zu schwurbeln.
Was bei uns anders läuft als beim üblichen Angebot
Wir verkaufen dir kein GEO-Paket. Nicht weil wir es nicht könnten, sondern weil es in neun von zehn Fällen die falsche Reihenfolge wäre.
Wenn deine Seite technisch nicht sauber ist oder die Inhalte sich gegenseitig im Weg stehen, dann bringt der schönste KI-optimierte Text wenig. Dann räumen wir zuerst auf. Das ist unspektakulär und kommt in keinem Newsletter vor, wirkt aber.
Und wenn wir uns deine Website anschauen und dabei rauskommt, dass eigentlich alles passt und nur zwei Dinge fehlen, dann sagen wir dir das. Auch wenn wir uns damit selbst die größere Rechnung wegnehmen. Kunden, die zahlen ohne dass sich für sie etwas ändert, brauchen wir nicht. Die kündigen ohnehin nach einem Jahr, und zwar zu Recht.
Liebe Grüße Christoph Paugger,
Marketing Platzhirsch
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