Deine Website wird nicht gefunden?

Das liegt selten am Design

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Der Tischler, den es im Internet nicht gibt

Vor einiger Zeit hat mich ein Tischler angerufen. Ziemlich säuerlich. Seine Website war knapp ein Jahr alt, hat ordentlich Geld gekostet und ihm in diesem Jahr genau zwei Anfragen gebracht, davon eine von einem Versicherungsvertreter.

Ich hab ihn gebeten, dass er im Browser einmal nach sich selbst sucht. Nicht nach dem Firmennamen, das findet Google immer, das ist geschummelt. Sondern nach dem, was er tatsächlich verkauft. Massivholzmöbel plus sein Bezirk.

Kurze Stille in der Leitung. Dann: „Ganz oben steht der Kollege aus dem Nachbarort. Und dessen Seite schaut aus wie 2014.“

Das ist keine besonders seltene Geschichte. Sie passiert deshalb so oft, weil eine Website fast immer nach dem einzigen Kriterium beurteilt wird, das man sofort sieht: wie sie ausschaut. Nur entscheidet die Optik erst dann etwas, wenn jemand bereits auf der Seite gelandet ist. Vorher entscheidet etwas völlig anderes.

Hübsch hilft nur denen, die schon da sind

Bei uns hört die Arbeit deswegen nicht auf, wenn die Seite online geht. Ehrlich gesagt fängt sie da erst an. Eine Website, die niemand findet, ist für dich kein Erfolg, und dann ist sie auch für uns keiner. Wir hängen an dem Projekt schließlich unseren Namen dran.

Wonach suchen deine Kunden wirklich? Nicht nach „innovative Raumlösungen“. Sie suchen nach „Einbauküche nach Maß Wiener Neustadt“ oder „Küche Tischler Kosten“. Das klingt langweilig. Es ist aber das, was Leute tippen, wenn sie kurz vorm Geldausgeben stehen.

Eine Seite so aufzubauen, dass sie genau bei diesen Suchen auftaucht, ist Handwerk. Das meiste davon spielt sich unter der Oberfläche ab, in der Struktur der Seite und in der Frage, welche Inhalte es überhaupt gibt. Das sieht kein Kunde. Google schon.

Und jetzt fragen die Leute auch noch die KI

Bis vor Kurzem war die Sache wenigstens übersichtlich. Zehn blaue Links, wer oben steht, kriegt den Anruf.

Heute tippt ein wachsender Teil deiner potenziellen Kunden gar nichts mehr in Google. Die schreiben ChatGPT einen ganzen Satz hin: „Ich brauch in Niederösterreich jemanden für eine Einbauküche aus Eiche, Budget so um die 12.000, wen könnt ihr empfehlen?“

Und dann kommt eine Antwort. Nicht zehn Links, unter denen man sich etwas aussuchen kann. Eine Antwort, mit vielleicht zwei oder drei Betrieben drin.

Wer da nicht vorkommt, existiert für diesen Kunden nicht. Es gibt keine zweite Seite mehr, auf der man weiterschauen könnte. Diese Anfrage hast du nie gesehen und wirst nie erfahren, dass es sie gegeben hat.

In der Branche heißt das GEO, was für Generative Engine Optimization steht und nach Buzzword-Bingo klingt. Dahinter steckt wenig Zauberei. Eine KI kann dich nur empfehlen, wenn auf deiner Seite etwas steht, das sie verstehen und weitergeben kann. Klartext also. Was du machst, für wen, in welcher Gegend, in welchem Preisrahmen. Wenn dort steht „Preise auf Anfrage“ und „seit Jahren Ihr Partner für Qualität“, dann hat die Maschine nichts, womit sie arbeiten könnte, und nennt jemand anderen.

Was ich daran sympathisch finde: Es belohnt genau die Betriebe, die ohnehin Tacheles reden.

Website wird nicht gefunden

Der teuerste Moment ist die Übergabe

Der übliche Ablauf schaut so aus: Eine Agentur baut die Website. Ein halbes Jahr später merkt der Kunde, dass nichts weitergeht, und holt sich jemanden für die Sichtbarkeit dazu. Der schaut sich das Ding an und sagt, das sei technisch so gebaut, dass man da ohne Umbau wenig machen könne. Dann zeigen zwei Dienstleister mit dem Finger aufeinander, und du zahlst zweimal für dieselbe Website.

Wenn beides von Anfang an zusammen gedacht wird, entfällt diese Schleife komplett. Die Seitenstruktur entsteht dann nicht danach, was im Layout gerade gut ausschaut, sondern danach, wonach Leute suchen. In der Umsetzung kostet dich das keinen Cent mehr. Es später zu reparieren schon.

Zwei Minuten, die dir zeigen, wo du stehst

Nimm dein Handy und such nach deiner Hauptleistung plus deinem Ort. Firmenname ist verboten. Findest du dich auf der ersten Seite?

Dann frag eine KI deiner Wahl nach einem Anbieter für genau das, was du anbietest, in deiner Region. Wirst du genannt?

Falls dir bei beidem leicht flau wird: Damit bist du in bester Gesellschaft. Bei den meisten kleinen Betrieben in Österreich schaut es genau so aus, und deswegen ist der Abstand zur Konkurrenz meistens kleiner, als er sich anfühlt. Es reicht oft, ein paar Sachen richtig zu machen, um an den anderen vorbeizuziehen, die ihre Seite seit 2019 nicht mehr angegriffen haben.

Der Tischler von vorhin steht bei seiner wichtigsten Suchanfrage übrigens mittlerweile auf Platz zwei. Umgebaut haben wir seine Website nicht komplett, das war gar nicht nötig. Es hat gefehlt, dass irgendwo klar dasteht, was er kann und was das kostet.

Wenn du wissen willst, woran es bei dir hängt

Dann schau ich mir deine Seite an und sag dir, was funktioniert, was blockiert und in welcher Reihenfolge das Sinn ergibt. Ohne Vertragsbindung und ohne Foliensalat.

Wenn dabei rauskommt, dass deine Website eigentlich passt und nur zwei Details fehlen, sagen wir dir das auch. Auch wenn wir uns damit die größere Rechnung selbst wegnehmen. Auf Kunden, die uns bezahlen, ohne dass sich für sie etwas ändert, können wir gut verzichten. 😉

Schreib uns kurz, was du machst und wo es hakt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Liebe Grüße vom Marketing Platzhirsch

Wenn du es genau wissen willst

Schick uns die Adresse deiner aktuellen Website oder erzähl uns kurz, was du vorhast. Wir sagen dir, in welchem Bereich du landest. Ohne Termin, ohne Verkaufsgespräch.

Und wenn wir zum Schluss kommen, dass du gerade keine neue Website brauchst, sagen wir dir auch das.


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